Das Potential von 2020

Eine Zahl ist reine Energie – und 2020 ist eine sehr mächtige Kraft mit riesigem Potential.

Die zwei Zweier sind der Zahlenschlüssel, der Code, dieser Schöpfung – als einzige Zahl vermag sie, sozusagen in sich selbst, Himmel und Erde (wieder) zu vereinen.

Die Null präsentiert die pure Potenz – und die Quersumme Vier manifestiert sich in die gegebene Ordnung. Somit steht alles auf dem Prüfstand nach seiner natürlichen Wahrhaftigkeit.

 

Mit 2020 werden die Schleusen weit geöffnet – das Neue lässt das Denken kollabieren und offenbart die Wirklichkeit.

Eingebettet in tiefgreifende Umbrüche, stellt es alles in Bezug auf seine Wirklichkeit hin auf die Probe: ‘Sein oder Schein – das ist hier die Frage’.

Bei so viel Schwung, fordern die gerufenen Geister unausweichlich nach einer Vision, damit die Besen nicht um die Ohren fliegen – nach einer Vision, welche die Sehnsucht des Herzens zu erfüllen vermag!

 

Diese ganze Schöpfung driftet von 2-ern!

2-2 ist die grundlegende Ordnung, ohne die kein Leben auf diesem Planeten existiert: Eine Zwei steht für die Polarität – die andere für die Dualität!

Auch ist diese Verschlüsselung in den gegebenen Mass-Einheiten des Sonnensystems ebenso ersichtlich, wie in den essentiellen Schriften wie der Bibel und den Veden, die vorsintflutliches Wissen metaphysisch aufbewahrt haben.

Wie auch in der universellen Zahlenlehre nach Pythagoras und der Kabbala, welche um die Grösse der 22  wissen – genauso wie das uralte Tarot, wo die 22 eine ganz besondere Rolle mit dem 0 zusammen zukommt.

 

22 ist die Meisterzahl, denn sie fordert alles – 22 ist die Königin der Zahlen, da keine mehr Macht und Kraft besitzt – 22 ist die Schicksalszahl, weil die Weichen der Zukunft stellt und die Macht besitzt, die ureigene Bestimmung zu erfüllen.

Wird sie als Schnapszahl gespiegelt, ist da ein Herz mit Boden:

JA - JETZT GEHT ES UM DIE WAHRHAFTIGE LIEBE!

 

Wie bei einem Safe oder Zahlenschloss sind nun mit 2020 die Schleusen weit offen:

Astrologisch ein Mond-Jahr, dass zusammen mit einigen prägnanten Konstellationen  aus den tiefsten Schichten des Unterbewusstseins voll schöpft, und an die Oberfläche spült.

 

Die Powerzahl 22 mit den zwei Nullen fordert unausweichlich alles heraus – die direkte Wahrnehmung und der ewige Moment werden zum Anker und Tor  in sich selbst.

Und das Herz der einzig gültige Kompass!

Nichts, als die Meister-Übung selbst, ist für eine adäquate Vision besser prädestiniert  - das Spiel hat begonnen!

 

Inhalt:

  • Die Welt der 2 -  Polarität und Dualität
  • Die Zahl 22  - 0 – Quersumme 4
  • Die Genesis – das Paradies - Zahlen- und Mass-Einheiten
  • Die grosse Lehre der Veden: Advaita
  • Donna Luna und andere Medien
  • Denken – Bewusstsein / unmittelbare Wahrnehmung
  • Vision & Meister-Übung

 

Die Welt der 2

Ganz offensichtlich ist die Zwei überall präsent und prägnant; wie auch beim Menschen selbst: Zwei Hände, Füsse, Augen, Ohren, Nasenlöcher, Lungenflügel, Gehirnhälften, DNS-Stränge, Eierstöcke, Hoden etc. Bemerkenswert ist, dass trotzdem niemand zwei Melodien zuhören kann, sondern die Paare wirken einheitlich zusammen. Überhaupt scheint die Zwei nach der Einheit der Eins zu streben, was sich auch in jeder Form von Beziehungen zeigt.

1*1 Nichts eint mehr als die Liebe

Deshalb ist die Liebe in Wirklichkeit die höchste Macht auf dieser Erde – und des Menschen höchstes Gut der (‘freie’) Wille! 2 2 Die (zwei =) Klammern bei frei, stehen für die Unbewusstheit; und die (zwei =) Anführungszeichen, stehen für die Konditionierungen, Prägungen und Fremdbestimmungen.

Es ist alles so verwirrend für das Denken, weil es jeweils ein doppelter Boden oder doppelter Fall aus der Einheit ist.

 

Symbolisiert wird die Liebe vom Herz, was natürlich auch deutlich zwei Teile aufweist; ganz konkret physisch, wo die zwei Vorkammern wahrscheinlich auf die beliebte Vor-Liebe weisen.

Auch wird diese Welt immer wieder als die Welt des Teufels bezeichnet: Diavolo in Latein bedeutet ‘der Trennende’; auch ganz unreligiös betrachtet: Wenn die Haut durch einen Schnitt getrennt wird, verursacht das Schmerzen.

Die Einheit der Eins wird in der 2 getrennt – der Zwei-fel mit seinem dualen Gefährten, dem Glauben, sind zwar unvereinbar, und doch  wie zwei Pole nicht trennbar.

 

Polarität und Dualität

Die Unterscheidung dieser beider Begriffe ist wesentlich – denn es handelt sich um zwei grundsätzliche Gegebenheiten der Schöpfung: ‘Auf zwei Pole beruhende Gegensätzlichkeit’ und ‘Gegensätzlichkeit bei wesenhafter Zusammengehörigkeit’ steht im Duden zu Polarität. Bei Dualität: ‘Zweiheit, Doppelheit, wechselseitige Zuordnung’.

Naturwissenschaftlich veranschaulicht folgendes Beispiel deutlicher, was damit gemeint ist:

 

 

Es gibt in der Elektrizität zwei Pole – beim Magnetismus haben wir zwei Magnete – und der Mensch sowie das ganze uns bekannte Universum ist elektro-magnetisch. (Der Unterschied ist, dass elektrische Felder von ruhender und bewegter Ladung erzeugt werden, während Magnetfelder nur von bewegten hervorgerufen werden.)

Oder: Tag und Nacht sind Pole wie plus und minus 1/- = die kommen aber nicht wirklich zusammen, sonst gibt es einen Kurzschluss.

Dagegen Mann und Frau sind dual = ohne dieses ‘Zusammenkommen’ gibt es kein neues Leben!

Oder wir kommen der eigentlich wirklich interessanten Sache näher, wie sie in der Genesis vorkommt:

 

Genesis

(Eine nicht unwichtige Information ausserhalb dieses Kontextes: Die Schöpfungslehre der Genesis ist nur der ganzen Christenheit, sondern auch im Judentum und Islam anerkannt; und diese drei Religionen sind überhaupt nur als solche anerkannt, weil sie sich alle auf Vater Abraham berufen…)

 

Die Buchstaben sind seit Gedenken mit der Zahlenlehre eng verbunden, wie sie z.B. in der Kabbala aufgeführt ist.

A besitzt in den Zahlenwert eins – ist aller Anfang, das Alpha und gilt als der Glückbuchstaben, auch in Sanskrit und Russisch!

B hat den Zahlenwert zwei. Die Bibel im 1. Buch, der 1. Vers beginnt mit zwei B (im Althebräischen) – sehr aussergewöhnlich und durchaus kein Zufall. (Der Buchstabe W trägt übrigens den Zahlenwert 6…und siehe dazu Johannes-Evangelium die Offenbarung!)

‘Im Anfang schuf GOTT (Elohim) Himmel und Erde’ beginnt die Genesis 1,1. Nicht, als eine Einheit, z.B. mit dem Göttlichen, wird begonnen, sondern auch hier wieder beginnt alles Zwei, Himmel und Erde.

 

Auch sind die ganzen Mass-Einheiten von Zoll bis Meter in der Bibel enthalten, zumindest verschlüsselt. Denn lange Zeit war dies Geheimwissen, wie in allen Traditionen, dass nur wenigen zugänglich war; jedoch die Grundlage der Pyramiden und Tempelbauten bildete. Sie werden Enoch, auch Henoch, zugeschrieben, welcher in der 6. Generation von Adam in der Genesis aufgeführt ist, also vor der Sintflut, wie sie in allen Kulturen aufgezeichnet ist.

In der Kabbala wird der Punkt in der Mitte des Rades als ‘Nichts’ betrachtet (sowie auch im Buddhismus), also Null – 22 mit der heiligen 7, die für Rhythmus steht, bilden zusammen den Kreis oder das Rad:

π = der griechische Buchstabe steht für dieses immer gültige Verhältnis vom Umfang  und Durchmesser eines Kreises – unabhängig seiner Grösse!

Das Rad hat einen direkten Zusammenhang mit dem Schicksals-und Glücks-Rad; sowie auch der Darstellung vom Rad für, den Kreislauf der Widergeburt.

 

 

Das Sonnen- oder Mond-‘Halo’, dass durch eine Brechung (= 2) und Reflektion (= 2) an Eiskristallen der Schleierwolken entsteht; am Häufigsten ist das 22-Grad-Halo, wie hier auf dem Bild.

 

Genauso findet man die genauen Masse von der Welt, der Sonne, Abständen und anderes astronomisches Wissen bereits in den Veden (ca. 3000-1500J. vor Chr.), die mit den heutigen Mitteln, alle bis heute nachweissbar, auf den Punkt korrekt sind.

Das dies alles andere als ein Zufall ist, sondern im Gegenteil äusserst ausgeklügelt, würde nicht dem Kontext hier entsprechen und ihn bei weitem sprengen.

(Siehe dies Kapitel ausführlich erklärt in ‘Ihr seid Lichtwesen’ von Armin Risi; und dem ‘Schlüssel von Enoch’)

 

Paradies

Doch ja, und das ist erst der Anfang – denn so richtig spannend wird es beim Paradies!

Alleine bei der wirklichen Betrachtung des Wortes, sind schon viele Hinweise enthalten:

PARA-dies… Im Griechischen bedeutet para ‘neben, bei’; wie Parabel, Paradigma, Parallele, Parasit, Paradox usw. so ist para grundsätzlich schon wieder immer zwei.

In Sanskrit, der heiligen Sprache der Inder, bedeutet para: ‘über allem stehend – allumfassend – das Höchste - Grösste - Beste – auch das Andere, wie Jenseits, das Absolute, das Haupt-Ziel/Zweck/Sache’; auch das Ursprüngliche und  Transzentende:

Die Einheit der Eins!

 

 

Das Paradies in den Tarot-Karten

 

 

Bemerkenswert ist auch hier wieder, dass das Paradies als der zweite Schöpfungsbericht angegeben wird.

Neben den zwei Menschen, Adam und Eva, sind die zwei Bäume mitten im Garten Eden von grosser Wichtigkeit (siehe Bild): der Baum des Lebens mit den Früchten des Lichts. Und der bekanntere Baum der Erkenntnis von Gut und Böse. (In einheitlicher Pracht übrigens das Symbol als Weihnachts-Baum)

‘Von allen Bäumen dürft ihr essen – aber wenn ihr vom Baum der Erkenntnis esst, müsst ihr sicher sterben!’ An dieser Stelle sollte eine wichtige Anmerkung folgen:

1*1 Die Geburt und der Tod sind dual – doch das Leben ist ewig – Jenseits…

 Paradies!

Im Bezug von Gut und Böse ist klar, dass innerhalb dieser Dualität von Geburt und Tod, all das ‘gut’ ist, was dieses Leben behütet und fördert  Doch… in Anbetracht aller alter Weisheitslehren, von den uralten Ägyptern, Inder, Yogis, Tibetern, Alchemisten, den Grals-Suchern und natürlich Jesus Christus, geht es immer und  sogar ausschliesslich, um das ewige Leben!

Dass in Wirklichkeit, im Gegensatz zur wahrgenommenen Realität, alles umgekehrt ist, als es scheint, würde hier den Rahmen sprengen. Nur soviel: alles Wesentliche geschieht in der Nacht – deshalb Weihnacht, Osternacht, Johannisnacht, Fasnacht, Hochzeitsnacht

 

Advaita

‘Die Nicht-Zweiheit’ wörtlich übersetzt, ist die grosse Lehre aus den Upanishaden, der Geheimlehre. Sie ist die Letzte, der 4 Veden (deshalb auch Vedanta genannt), die Grundschriften des Hinduismus und die grösste philosophische Bewegung daraus. (Wo hier natürlich unmöglich dessen gerecht werden kann, sondern nur eine ganz konkrete Beziehung beleuchtet.)

Man bemerke: nicht schlicht Einheit, sondern Nicht-Zweiheit… das ist eine doppelte Verneinung = 2 2

Das bezieht sich auf die Hauptaussage aller Upanishaden:

Atman / Seele = Brahman / GOTT Also eben dann doch: alles schlussendlich und in Wirklichkeit EINHEIT.

Ebenfalls  durch diese Schriften zieht sich ‘neti neti’nicht dies, (und) nicht dies; was wiederum auf das Para im Sanskrit hinweist: ausserhalb und Jenseits von ‘diesen Zwei’.

Diese Welt wird grundsätzlich als Maya, Illusion und Täuschung, erklärt – auch als das lila Spiel bezeichnet, das göttliche Spiel – das Leben als Spiel des Bewusstsein in Trika, Kashmir Shivaismus - oder in unsere moderne Zeit übersetzt: eine Matrix des Abstrakten.

Die grosse Philosophie des Vedanta ist bis heute in Ost und West hochpopulär: einerseits, weil es mit den modernen Wissenschaften der Quantenphysik, genauso wie der Realitätstheorie, kompatibel ist. Anderseits ist unsere heutige Zeit geprägt von Abstrakten und Medien:

 

Eine Matrix des Denkens als Fata Morgana?

Eine Fata Morgana wird nicht als eine visuelle Wahrnehmungstäuschung bezeichnet, sondern es handelt sich dabei um ein physikalisches Phänomen. Genauso, wie die Erde sich um die Sonne dreht, nehmen wir die Sonne als am Himmel wandernd wahr.

Das Denken wurde von einem Werkzeug zum Herrscher gemacht, vom Diener zum Diktator, und hat sich so aufgebläht, wie eine Blase an der Börse…

Auch das Denken ist es, dass allein Probleme erkennt – aber um sie zu lösen, bedarf es den Einbezug von den gesamten Tat- und Sinnes-Fähigkeiten (siehe Samkhya, die Evolutions-Lehre) – nur so entsteht eine Vision.

 

Denken ist ein abstrakter Vorgang: über ‘Etwas’ nachdenken; dafür kann dieses Etwas nicht

alleine stehen, sondern braucht ein Zweites zum Vergleich und Urteil, also einen Massstab. Das Denken befindet sich immer in der Zukunft oder Vergangenheit – über das Jetzt kann nicht nachgedacht werden, sonst ist es ja bereits wieder vorbei… Doch wird hier gerade an was so Grosses gerührt, dass dieser Text dem unmöglich gerecht werden kann.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Verstand und die Gedanken ein Werkzeug bilden, um verschiedene Teile vom Ganzen wahrzunehmen, jedoch nie das Gesamte, Ganze und somit die Wirklichkeit und Einheit erfassen kann, weil es nicht seinem Wesen entspricht. Wie wir ‘alles’ über eine Orange wissen können, ohne dass dies je an die Wirklichkeit einer Orange herankommen könnte. Das ist mit ‘neti neti’ gemeint, dass sich durch die ganzen Upanishaden zieht: (es ist) nicht dies (,und auch) nicht dies – eben Para-dies!

 

Doch wie dominant die Form von Wahrnehmung des urteilenden, wertenden Denkens das gesamte Weltbild beherrscht, zeigen folgende Beispiele:

  • Geld, für sich alleine ‘nichts’, ist eine abstrakte und somit geschaffene Energie-Form; welche jedoch die ganze materiell eingestellte Welt, seit bereits langer Zeit, beherrscht.
  • Zeit (Hand in Hand mit dem Geld =) in der Form von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ist wissenschaftlich nicht existent; es gibt nur das Jetzt – und doch ist es die Ursache, von all dem Stress in der Welt… und wie oben erwähnt, kann das Denken ohne die Zeit gar nicht existieren…
  • Schulsystem: Das abstrakte Denken stellt sich in 7. Lebensjahr ein (deshalb verstehen sie davor weder Witze, noch die Zeit; und vielleicht auch ‘…wenn ihr nicht werdet wie die Kinder…’) und wie alles in der frühen Entwicklungszeit, ist es prägend. Doch bis heute herrscht darin ein Auswendiglernen, so dass das Denken sich nicht selbstständig (= durch Erkenntnis und Erfahrung) entwickelt werden kann, sondern in einem Gefüge von Richtig und Falsch gestellt wird; z.B. macht 1 plus 1 gleich zwei (=) – doch schaue ich mit den Augen eines Kindes, sehe Papa und Mama, und mich selbst, ergibt die Wirklichkeit drei…
  • Werbung Seit den 40-Jahren wird die Werbestrategie verfolgt, dass man ein Produkt hat, dem man (vollkommen unabhängige oder abstrakte) Gefühle überstülpt. Was so betrachtet vollkommen wahnsinnig erscheint, ist zu belegen mit: Cowboys reiten auf wilden Pferden in der Prärie und sitzen am Abend vor dem Lagerfeuer = Gefühle von Freiheit, Unabhängigkeit und Abenteuer – und bis heute werden so Milliarden von Zigaretten verkauft! Dieser Zusammenhang erklärt jetzt vielleicht auch, warum es Lottomillionären so schwer fällt mit Geld umzugehen: verloren in dieser selbstgeschaffenen Zwischenwelt…
  • Medien haben sich (wie ein Parasit?) in das ganze Leben des Menschen eingenistet und sind gerade gar nicht wegzudenken. Doch nutzen wir hier unseren Intellekt, um einen Schritt zurück zu gehen: Der Begriff Medium kommt aus dem Latein und bedeutet alleine für sich Hälfte; wie auch Mitte und Mittelpunkt (= zwischen zwei =).

 

Zusammenfassend sind die Dinge nicht, was sie scheinen… Das Abstrakte ist nie unmittelbar, nie direkt und hat immer etwas ‘Verfälschendes’ dazwischen; und somit immer in seiner Form getrennt von der Einheit und der ewigen Wirklichkeit. Die Wahrheit ist immer einfach und simpel – nur das Denken macht alles kompliziert!

Und verdeutlicht, dass diese Lehren nicht einfach mit intellektuellem Wissen nachvollziehbar sind, ohne in die verschiedenen Ebenen durch eine jahrelange Unterweisung eingeweiht zu sein. In Sanskrit werden die Eingeweihten Dwij genannt, was wörtlich übersetzt die ‘Zweimal-Geborenen’ heisst; im gleichen Sinne wie Buddha ‘der Erwachte’ bedeutet.

Vielleicht ist gerade jetzt die Zeit reif für ein globales Erwachen? Denn die Einweihungen laufen heute über das Leben selbst, in seiner ganzen Buntheit, mit Zugängen zu fundamentalem Wissen und die zeitliche wie räumliche Option dafür. Wenn auch jetzt nicht über die geschaffene Struktur der grösseren Ordnung hinweg gegangen werden kann. Das Neue immer das Alte integriert – und auch wenn auf den ersten Blick gegensätzlich, ein Sowohl-als-auch der Wirklichkeit entspricht.

 

Natürlich kann das Denken auch genutzt werden: z.B. als GE-DANKEN. Denn Dank ist die höchste Form der Anerkennung: von dem, was ja bereits ist und somit nur die Wirkung ist, von etwas, was in der Vergangenheit geschehen ist – das ist Karma; die zweite grosse Aussage der Upanishaden.  Doch wir haben den ‘freien’ Willen, ja oder nein zu antworten – und wir können nicht nicht auf das Leben antworten…

Zwei symbolisiert das Indirekte dieser Welt: Der Mond, der die Ozeane bewegt durch das Licht der Sonne – der Körper als Wirkung vom Geist und Seele –  das Karma, die Wirkung, die eine Ursache hat - als Realität, während sie gleichzeitig in die ewige Wirklichkeit eingebettet ist – 2 2!

 

 

 

Der Mond

Eine weitere wesentliche Manifestation und Schleusenöffnung von 2 2 zeigt sich beim Mond, der in diesem Jahr den astrologischen Himmel beherrscht:

Die Doppeldeutigkeit des Mondes zeigt sich verschiedentlich: einerseits als ein natürlicher Satellit zur Erde; Trabant, anderseits ein Medium, welches das Licht der Sonne reflektiert – und damit den grössten Teil der Erde, das Wasser, bewegt und regiert.

Das Bewusstsein ist fliessend unterwegs in den verschiedenen Schichten von Bewusstheit, Unter- und Unbewusstsein. Da der Grossteil, wie bei einem Eisberg, sich im Unterbewusstsein befindet, wirkt alles zusammen wie ein Sturm, der aus der Tiefe all die Dinge vom Grund ins Licht führt. Verborgenes wird an die Oberfläche gespült. Sich allein dessen bewusst zu werden, ist Heilung – nicht, ‘damit’ was tun wollen, nichts braucht dazu gemacht werden, es geschieht von selbst, wenn wir uns nicht einmischen, nicht reagieren auf die Vergangenheit, sondern über die Vision in die Zukunft agieren - als lebendige Kunst.

Mehr zum Mond – Wasser – (altgermanisch ‘aus der See kommend’ =) Seele (=griechisch ‘Psyche’) siehe in ‘Donna Luna’

 

Die Meisterzahl 22

Wie oben beschrieben ist 22 das kosmische Spiel – ein Versteckspiel über das Indirekte; ein ‘Eile mit Weile’ durch die Zeit; ein Leiterspiel des menschlichen Potentials und als ‘Mensch ärgere dich nicht’, der kosmische Witz. (Nein, ich finde ihn auch nicht immer lustig….=)

2 2 ist die universelle Matrix oder die Grundlagen dieser Dimension und dieser wahrgenommenen Welt. Aber ja, es gibt noch andere Dimensionen, noch andere Welten… (hörst du die Melodie von Star Treck? =)

Doch bleibt sie durch die Festigkeit der Vier als Quersumme stets mit dem Boden verbunden.

 

22 gilt in der klassischen Zahlenlehre als die Königin der Zahlen – als Buddha-Zahl, welche aus dem Traum erwachen lässt; als die Schicksals-Zahl, welche Himmel und Erde zu einen vermag – das Tor zur Wirklichkeit öffnet - zum heiligen Gral führt – und die 22. Rune des keltischen Orakels, Ingwaz, bedeutet simpel GOTT.

Das Königtum-Symbol der Krone weist auf die Verbindung mit dem Grossen hin - so sagt man der 22 nach, dass mit ihr jedes Hindernis überwunden werden kann, da sie ein riesiges Potential in sich trägt: die Erfüllung der Bestimmung oder des Schicksals (= schick – ‘sal’  in Latein bedeutet Heil und Glück)

Und da 22 immer doppeldeutig ist - muss das Potential auch durch Prozesse entwickelt werden, damit es nicht brach liegt – steht sie doch in direkter Verbindung mit der Null / 0, wie wir beim Tarot sehen werden.

2020 ist also ein Schicksalsjahr mit sehr viel Potential!

 

 

 

Das hat auch mit der Quersumme Vier zu tun: sie steht für den Boden der Manifestation; und die vier Säulen zur konkreten Realisation, wie man sie in den vier Evangelien*, den vier Veden den vier Wahrheiten Buddhas, als Grundlage findet – nichts symbolisiert die grosse Ordnung so sehr, wie die Vier. Und es gibt die Voraussetzungen für die direkte Umsetzung der Vollendung: seine Bestimmung, sein Dharma, zu erfüllen! Und somit aus den Kreisläufen der Wiedergeburt, Samsara, in die ewigen Jagdgründe zu galoppieren…=)

 

*Die vier Evangelisten werden mit der Symbolik von Engel (Mensch), Stier, Löwe und Adler versehen – doch sind sie, wie eigentlich alles, einfach ‘verchristlicht’ worden; selbst die älteren Darstellungen von der Vision von Ezechiel im alten Testament und in der Tora, ca. 600 J. v.Chr., sind nur andere Formen vom gleichen: wie die alten Ägypter mit den vier Söhnen Horus, oder den Persern, 3000 J. v.Chr., welche den Sternen-Bildern diese vier Tier-Engel-Energien und gleichzeitig auch den vier Himmelrichtungen, zuordnete. Diese stehen ja auch grundsätzlich für den Raum mit seinen Rahmen – und dieser Raum ( mit seiner ‘Krümmung’) bestimmt die Zeit –  und das ist die 4. Dimension.

1*1 Das Tor von der 3. in die 5. Dimension ist der ewige Moment

 

 

 

0 – Null ist reine Potenz – absolut neutrale Energie-Verstärkung, die wie ein Katalysator, Dünger oder ‘Vervielfacher’, überall rein wirkt.

Denn sie ist die Leere, Shunya, welche im Tantra und Buddhismus gleichermassen wesentlich, da sie jeder Form von Bewusstsein zugrunde liegt: die unbegrenzte Wirklichkeit. Und obwohl es selbst ‘nichts’ ist, freut sich jeder, wenn viele Nullen auf seinem Kontoauszug stehen =)

Um jetzt wieder zu fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu kommen, nämlich der Quantenphysik: Es geht hier um den bekannten 0-Punkt(-Energie), aus dem sich die Welt, wie sie sich uns zeigt, jeden Moment neu erschaffen wird…! Das zeigt sich beispielsweise darin, dass in ein Vakuum-Raum, also vollkommen leer, plötzlich Materie entstehen lässt – und wieder verschwindet, sich wieder auflöst.

Und auch in der Physik gilt der Null-Punkt als reine Energie-Quelle!

Null steht auch für das kosmische, goldene Ei; auch das Oster-Ei (wie in jeder Schöpfungsgeschichte enthalten; nie kommt ein Huhn vor…) – und wir erinnern, dass Frau und Mann je zwei Eier-‘Behälter’ haben… (In sich gedreht ergibt sie eine heilige 8, also Null mit zwei Teilen)

Das alles ist in den Upanishaden bereits enthalten; und das 5. Buch der Veden ist das Tantra, spezifischer der Kashmir Shivaismus, auch Trika genannt, dessen Metaphysik intensiv von den führenden Quantenwissenschaftler studiert wird. (Siehe Trika*)

Das ist und führt gleichzeitig in die 5. Dimension, die der Heiligen Liebe – und somit auch die ‘gegeben’ Vision als natürliche Evolution.

 

Dass 22 und Null einen uralten Bezug haben, offenbaren auch die Tarot-Karten. Sie repräsentieren den Einweihungsweg und die phänomenologische Ebene der Symbole, Farben und Zahlen. Die kleinen Arkana ist der Ursprung der Spielkarten; auch ursprünglich für die 4 Elemente stehend und den 4 Hofkarten.

22 ist die Anzahl der Tarot-Karten der grossen Arkana. Da der Narr die Null trägt, beginnt alles bei ihm – und seine Doppeldeutigkeit zeigt sich auch darin, dass er gleichzeitig auch die 22. Karte repräsentiert.

Die Reise beginnt also beim Narren – und das ist immer der Narr GOTTES, mit den entsprechend symbolischen Attributen versehen: vollkommen in Einheit mit der Schöpfung. Man erinnere sich daran, dass an den Höfen der grossen Könige allein dem Narren die Freiheit gewährt wurde, die Wahrheit auszusprechen.

Und ‘zufälligerweise’ ist in diesem Jahr 2020 der 1. Fasnachtstag, der Güdel-Donnerstag, auf den 20.02. gefallen… (Und der Aschenmittwoch ist 40 Tage vor Ostern, die sich nach dem ersten Vollmond im Frühling, der astrologischer Jahrbeginn,  richtet)

 

Doch da die Null für sich alleine ‘Nichts’ ist – genauso, wie sich die Schöpfung indirekt durch die Zwei zeigt, oder das Mondlicht reflektiertes Sonnenlicht ist - ist der Narr in Wahrheit die 22 Karte! Und somit die wahrhafte Vollendung ‘nach’ der Welt als 21. Karte, die als reale Illusion, Täuschung, Maya oder aber eben Fatamorgana vergänglich, manifest und getrennt erscheint. Doch in Wahrheit ein androgynes Wesen eingebettet in ein Lorbeer-/Null/Ei – und siehe auch die 4 Ecken…

 

 

                 Oder nochmals Goethes Faust: ‘Schein oder Sein– das ist hier die Frage!’

Besonders hier im 2020 – nur das hat noch Bestand, was wahrhaftig, also natürlich angelegt ist, mit der grossen Ordnung konform geht und in ihrem Sinne, dem Wohle des Ganzen, dient.

 

Vision

Eine Vision wird empfangen – direkt, nicht über den Verstand und Intellekt gemacht – sondern über etwas sehr viel Umfassenderes, was alles einbettet.

Eine Vision ist immer aus dem Herzen und zeigt das vorhandene Potential auf. Ohne Vision gibt es nichts Neues – bei allem, was hier existiert, ist die Vision vorausgegangen.

Doch erst, wenn es auch konkret, real und manifest in die Handlung hinein fliesst, beginnt es seine magische Kraft zu entfalten. Davor ist es nur heisse Luft, wie alles Denken – wer weiss, woher die Klimaerwärmung wirklich kommt…?

Mit Vision ist nicht Vorstellung gemeint, was ein Konstrukt des Denkens ist: zusammengesetzt

aus Erfahrungen (in der Vergangenheit) und persönlichen Vorteilen für die Zukunft; was nicht ohne Manipulation und Missbrauch geht.

Auch ist nicht die Tele-Vision gemeint, wo wir jemanden die Macht geben, für uns Bilder zu erschaffen…

1*1 Das Grosse kann nicht gemacht werden

- doch gilt es alles dafür zu tun, dass es geschehen kann

Eine Vision ist was viel Grösseres – etwas Offenbartes – und etwas, was nur DU machen kannst, nur DU die Fähigkeiten dazu erworben hast, nur DU das Potential dazu in dir trägst.

Egal, was im Leben erreicht wird: nur die Entfaltung vom natürlichen, innewohnenden und gegebenen Potential, führt zur ersehnten Erfüllung, und schlussendlich zum Sinn vom Geschenk des Lebens.

Darum geht es im Spiel – und es ist ein Liebes-Spiel – bei dem du nicht verlieren kannst!

Doch jeder hat den freien Willen – zwischen zwei zu wählen – um es närrisch auf den Punkt zu bringen: LEIDEN ODER LIEBEN – denn leiden ist Trennung, Illusion und Schmerz – Lieben ist Einheit, Wahrheit und unbändige Lebenslust! Ja, die Wahrheit ist immer einfach.

Deshalb ist jetzt die Zeit reif für:

 

Die Meisterübung:

So tun als ob… …bis es so ist!

Simpel und effektiv; aber bekanntlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen – mehr davon, wie weit, umfassend und tief diese Übung gehen kann, die Intensität gesteigert wird und begeisternde Inspiration dazu in ‘Meister-Übung’. Doch soviel: natürlich: keine Meister-Übung ohne Lachen – das Navi ins Glück und Heil!

 

 *  *  *

Alles ist EInerlEI

Wähle nicht aus zwEIerlEI

So bist du frEI!

*  *  *  *  *

20-2-2020

 

YOGA-SHAKTI

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